Der Paradigmenwechsel und Wertewandel in der Arbeitswelt fordert die HR-Abteilungen in allen Branchen, denn während auf der einen Seite Fachkräftemangel und Digitalisierung die Arbeitgeber in Atem halten, verändern sich auf der anderen Seite die Bedürfnisse der Kandidaten, die nicht nur nach Jobs, sondern nach Sinnerfüllung suchen. Vor allem die Suche nach Freiheit und danach, was will sie wirklich, wirklich wollen.
⏰ Ein wichtiger Aspekt dabei ist die 𝗧𝗶𝗺𝗲 𝘁𝗼 𝗛𝗶𝗿𝗲: Dabei gilt die Time-to-Hire – jene Zeit, die benötigt wird, um Vakanzen im Unternehmen zu füllen – als Erfolgsfaktor und Kennzahl für Personaler und Unternehmen. Hier klaffen die Realitäten auseinander: Während sich die Unternehmen für die Time-to-Hire noch immer sehr viel Zeit lassen, möchte der Bewerber schnelle entscheiden und handelt rasch bei der Wahl des Arbeitgebers. Zudem wird die Time-to-Hire als das tatsächliche Interesse an der Person wahrgenommen, weshalb der Prozess zwingend so kurz wie möglich gehalten werden sollte.
👨 👨 👧 👧 Zum Beispiel wollen Kandidaten gerne im Recruiting Prozess schon 𝗶𝗵𝗿 𝗴𝗲𝘀𝗮𝗺𝘁𝗲𝘀 𝗧𝗲𝗮𝗺 𝗸𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻𝗹𝗲𝗿𝗻𝗲𝗻. Einen echten Einblick zu bekommen. Die Führungskraft stellt sich vor. Das Team stellt sich kurz vor. Hier könnte dein Arbeitsplatz sein.
💡Zudem gibt es weitere Facts zu beachten: 𝗙𝗲𝗲𝗱𝗯𝗮𝗰𝗸 𝗲𝗶𝗻𝗵𝗼𝗹𝗲𝗻 𝘃𝗼𝗻 𝗞𝗮𝗻𝗱𝗶𝗱𝗮𝘁𝗲𝗻 𝗯𝘇𝘄. 𝗠𝗶𝘁𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗶𝗲𝗱𝗲𝗻 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝗴𝗲𝗵𝗲𝗻. Was war gut, was war schlecht. Das sind hilfreiche Informationen, die ich zu Beginn des Recruiting Prozesses wieder nutzen kann. Gleichzeitig hat dieses Vorgehen etwas mit der Wertschätzung der jeweiligen Person zu tun.
🪢Klären: 𝗪𝗶𝗲 𝘀𝘁𝗲𝗵𝘁 𝗲𝘀 𝘂𝗺 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗲𝗿𝗲𝗶𝗻𝗯𝗮𝗿𝗸𝗲𝗶𝘁? Vereinbarkeit betrifft aktuell und in Zukunft nicht mehr nur Mütter. Vielmehr auch Menschen, die zum Beispiel eine zweite Karriere aufbauen wollen, die ältere Menschen pflegen, die sich parallel selbständig machen wollen. Die Bandbreit ist groß. Noch immer bemerken wir, dass dies eine große Hürde darstellt. Z.B. Mütter nach der Elternzeit, die sich neu orientieren wollen, erhalten noch immer weniger Chancen in Unternehmen, da das „Risiko“ der noch „unsicheren“ Kinderbetreuung zu hoch sei. Bullshit!
Genau deswegen sprechen wir schon frühzeitig das Thema Vereinbarkeit mit an. Am besten direkt zu Beginn eines Briefings des Kandidaten und wir tun dies wirklich seeeehr gründlich! 😉