Die Entscheidung, unsere erste Workation zu organisieren, war sowohl aufregend als auch eine Herausforderung. Als Führungskraft war ich mir bewusst, dass unsere Teammitglieder über verschiedene Orte verteilt arbeiten. Dies führte zu vielen Vorteilen, darunter Flexibilität und unterschiedliche Perspektiven. Gleichzeitig bestand jedoch die Notwendigkeit, sicherzustellen, dass die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Kommunikation auf dem höchsten Niveau bleiben.
Die Idee einer Workation war ein Schritt ins Unbekannte. Es war ein Versuch, den Wert der Teamarbeit und die Bedeutung unserer Mission zu betonen. Doch wie würden die Teammitglieder reagieren? Würden sie die Gelegenheit schätzen, oder würden sie dies als eine Art Zwang ansehen, ihre „Freizeit“ für die Arbeit zu opfern?
Es stellte sich heraus, dass die Reaktion überwältigend positiv war. Unsere Teammitglieder waren neugierig und begeistert von der Idee. Die Vorfreude auf die Workation half dabei, die Energie und das Engagement in den Wochen vor der Reise zu erhöhen. Dies bestätigte meine Überzeugung, dass die Entscheidung zur Workation richtig war.
Während unserer Zeit in Kroatien konnte ich beobachten, wie sich unsere Teammitglieder enger zusammenschlossen und in einer neuen, entspannten Umgebung effektiv arbeiteten und auch voneinander lernten. Ich spürte, wie die zwischenmenschlichen Beziehungen gestärkt wurden und das Verständnis füreinander wuchs. Es war ein unvergessliches Erlebnis, das unsere Teamkultur auf eine neue Stufe hob.
Die Entscheidung zur ersten Workation war eine Reise ins Unbekannte, aber es stellte sich heraus, dass sie eine Reise war, die sich für unser Team und unser Unternehmen gelohnt hat. Es war eine Gelegenheit, die den Wert der gemeinsamen Arbeit und die Bedeutung der persönlichen Bindungen unterstrich. Wir lernen viel von- und über einander, was vor allem mir als Führungskraft sehr geholfen hat, jeden einzelnen meiner Teammitglieder noch individueller „zu führen“. Wir werden Workations nun in regelmäßigen Abständen für uns einplanen und fest integrieren. Zudem hat der zweitätige Workshop, den wir durchgeführt haben, so viele tolle Tools beinhaltet, die wir sonst nur bei unseren Kunden anwenden, wenn ich dort berate. Doch warum sollten diese nicht auch für uns funktionieren? 🙂